Hormondiagnostik

In den heutigen Zeiten sind nahezu alle berufstätigen Menschen in hohem Maße gefährdet, ein sogenanntes Burn-Out-Syndrom zu entwickeln. Sie neigen dazu, ihre Grenzen körperlich, psychisch und geistig zu überschreiten. Schliesslich ist die Erschöpfung andauernd: Folge ist oft eine Dekompensation der neuroendokrinen Regulationsmechanismen mit vielfältigen gesundheitlichen Störungen.

Das Neuro-Balance-Profil eignet sich hervoragend zur Objektivierung neuroendokriner Funktionssörungen. Hierbei werden die Stresshormone Cortisol und DHEA im Speichel sowie die Katecholamine Noradrenalin, Adrenalin und Dopamin sowie Serotonin im Urin bestimmt.

Bei Patienten mit einer Burn-Out-Symptomatik findet sich häufig eine Blockade der hypophysären Stressachse mit einer Störung der Cortisolfreisetzung. Diagnostisches Hauptkriterium ist ein erniedrigter Morgenwert des Speichelcortisols. Stressbedingt findet sich eine sympathikotone Reaktionslage mit einem hohem Noradrenalin-Wert und oftmals einer beginnenden adrenalen Insuffizienz. Niedrige Serotoninwerte gehen mit Einschlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Ängsten, Depressionen und Schmerzsyndromen einher.

Wenn Sie eins oder mehrere der folgenden Symptome an sich feststellen, könnte eine Fehlsteuerung des Stresshormons Cortisol vorliegen:

Müdigkeit/Antriebsschwäche - Muskel-/Gelenkschmerzen

Infektanfälligkeit - Übergewicht - Hautalterung

Diagnostik